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Geschichte

Die ältesten Spuren einer Besiedlung im Gebiet des heutigen Studen fanden sich auf dem südöstlichen Ausläufer des Jäissbergs, im heutigen Studenwald. Eine beim Waldhaus gefundene Feuerstelle datiert in die Bronzezeit, um rund 1000 v. Chr.

Vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. thronte auf diesem Hügelzug mit Petinesca gar das Zentrum der Region: Vorerst als befestigte keltische Höhensiedlung – etwa ab Beginn unserer Zeitrechnung als unbefestigtes römisches Dorf.

Dank der direkt am Hügelfuss vorbeifliessenden Aare, liess sich von hier aus der Wasserweg nutzen und kontrollieren. Mit der Einbindung ins römische Strassennetz entwickelte sich Petinesca zu einem bedeutenden Knotenpunkt. In seiner Hochblüte, im 2. Jahrhundert n. Chr., dürfte das Dorf rund 2'000 Einwohner gezählt haben. Die Wasserstände von Aare und Juraseen entsprachen in römischer Zeit ungefähr den heutigen.

Im Vorfeld der Überbauung Wydenpark stiess der Archäologische Dienst des Kantons Bern auf Reste massiver Holzkonstruktionen eines Damms und einer Brücke. Dies lässt darauf schliessen, dass am alten Aarelauf, im heutigen Bereich Wydenpark / Bahnstation, ein römischer Flusshafen lag. Die Brücke zur Strasse Richtung Büren – Solothurn verläuft quer unter dem Kreisel, ab dem die Einfahrt in die Tiefgarage des Wydenparks führt.

Die Fundstätte Petinesca gilt als Objekt von nationaler Bedeutung. Heute sichtbar sind noch:

  • Wall- und Grabenreste der keltischen Befestigungen.
  • Die Grundrisse einer grossen römischen Tempelanlage auf dem Gumpboden. 
  • Die Ruine einer Torturmanlage am Hügelfuss. Bei dieser könnte es sich um eine kleine Zollstation aus den unsicheren Zeiten des 3. Jahrhunderts n. Chr. gehandelt haben. 

Interessierte Besucher finden an verschiedenen Stellen Infotafeln zu Petinesca.

Aus der auf die römischen Zeit folgende Epoche des Frühmittelalters kennen wir bisher in Studen keine Überreste.

Das moderne Studen ist nachgewiesenermassen erstmals am 12. November 1257 erwähnt worden. Im Jahre 1388 wurde Studen bernisch.

Etwa ab 1500 wurden im Seeland wiederkehrende Überschwemmungen zum Problem. Die erste Juragewässerkorrektion (1868 – 1891) schaffte Abhilfe. Auch die in den 1960er-Jahren erfolgte Güterzusammenlegung trug zur Wertsteigerung des Landes bei. Bis zu diesem Zeitpunkt war Studen ein eher ärmeres Dorf, was sich jedoch änderte, als grössere Industrie- und Gewerbebetriebe angesiedelt werden konnten.

Heute ist Studen eine finanziell solide Gemeinde mit einem sehr guten Angebot an Arbeitsplätzen, Wohnbauten, verkehrstechnischer Erschliessung sowie sehr guter Infrastruktur. Einen wesentlichen Beitrag zum heutigen Wohlstand hat auch die 1999 eröffnete S-Bahn-Station geleistet.

Bittschrift der Gemeinde Studen aus dem Jahre 1830

Bei diesem Dokument handelt es sich um die Abschrift einer historischen Quelle aus dem Jahr 1830 mit Bezug zur Gemeinde Studen. Die Transkription wurde 1997 von Karin Winistörfer, Tocher von Otto Winistörfer, im Rahmen ihres Geschichtsstudiums erstellt. Dabei legte sie grossen Wert darauf, den Originaltext möglichst wortgetreu, lesbar und ohne inhaltliche Anpassungen wiederzugeben.

Die Bittschriften sind in Büchern gebunden und im Staatsarchiv des Kantons Bern gesammelt. In einem Inventar können die genauen Bandnummern eingesehen werden. Studen befindet sich im Buch 'Nidau' (Amtsbezirk), unter der Nummer St.A.B. AII 4474ff.

Das Dokument ist eine Bittschrift der Gemeinde Studen aus dem Jahr 1830, gerichtet an die bernische Regierung, insbesondere an den Schultheissen (Regierungspräsidenten) und den Grossen Rat.

Auslöser für die Eingabe waren die politischen Umbrüche im Kanton Bern im Zuge der liberalen Bewegung von 1830 sowie die von der Regierung eingeräumte Möglichkeit, Wünsche und Anliegen schriftlich einzureichen. Die Gemeinde Studen sah darin eine Gelegenheit, bestehende Missstände auf friedlichem und gesetzlichem Weg zur Sprache zu bringen.

Im Zentrum der Bittschrift steht die Kritik an der damaligen Staatsverfassung, welche als ungerecht empfunden wurde, da sie die Rechte und Freiheiten eines grossen Teils der Bevölkerung zugunsten weniger Privilegierter einschränkte. Die Gemeinde fordert daher eine grundlegende Verfassungsreform mit Gleichstellung aller Bürger, freiem Zugang zu Ämtern, direkteren Mitwirkungsrechten sowie einer klaren Trennung der Gewalten.

Darüber hinaus werden konkrete Missstände benannt: ungleich verteilte und teilweise als zu hoch empfundene Abgaben, Einschränkungen im Handel und Gewerbe, ein ungenügend entwickeltes Schulwesen sowie komplizierte und kostspielige rechtliche Verfahren. Auch einzelne gesetzliche Regelungen und administrative Praktiken werden als verbesserungsbedürftig bezeichnet.

Mit ihren Anliegen verfolgt die Gemeinde das Ziel, mehr Gerechtigkeit, wirtschaftliche Freiheit und bessere Lebensbedingungen für die Bevölkerung zu erreichen und gleichzeitig Stabilität und Ordnung im Staat zu bewahren.

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Auszug Bittschr… Karin 1997.doc (DOC, 529 KB)
Hauptstrasse 61
2557 Studen

 info[at]studen.ch  +41 32 374 40 80
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